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Antrag: Einstellung der Verschwendung von Steuergeldern mit sinnlosen und pflegeintensiven Blumenanpflanzungen

Donnerstag 28. August 2008 von Redaktion

Antrag zur Sitzung der Stadtverordneten am 28.8.2008

Einstellung der Verschwendung von Steuergeldern mit sinnlosen und pflegeintensiven Blumenanpflanzungen.

In verschiedenen Gebieten der Stadt erfolgten in diesem Jahr Anlagen von Blumenbeeten,die nicht unerhebliche Pflegekosten verursachen. Im Bereich des Dern’schen Geländes wurden gut eingewachsene Rosen mit umsäumenden Lavendelbüschen,beide Anpflanzungen pflegeleicht,entfernt. Statt dessen wurde ein Hügel aufgeschüttet,mit kurzlebeiger Bepflanzung,die mind.zweima1 im Jahr zu erneuern ist,umlegt von Rollrasen,der ständiger Pflege und Wässerung bedarf.

Die Hochbeete um die beiden Platanen auf dem Mauritiusplatz,bepflanzt mit pflegeleichtem,ganzjährig grünendem Kirschlorbeer,wurden ebenfalls ,mit nicht geringem finanziellen Aufwand zu Blumenbeeten umgestaltet -
Eine Geldverschwendung angesichts der Realität:die Beete dienen der Klientel von Mac Donalds als Müllbehälter für den Konsumabfall,einschliesslichder Glasflaschen nach den am Wochende üblichen Saufgelagen. Zudem werden die Blümchen zertrampelt und ausgerissen.Der Blumenschmuck mag ja wohl gemeint sein,entbehrt aber jaglicher Kenntnis der Realität in dieser Stadt,der man täglich konfrontiert ist,aber bestimmte Menschen leider nicht wahrzunehmen scheinen.
Eine weitere Verschwendung von Steuergeldem erfolgte im Ortsteil Kastel,Tatort Rheinwiesen.Erst wurde seitens der Dezernentin eigenmächtig eine denkmalgeschützte Hecke entfernt,dann wurden auf der Wiese, ebenfalls ohne Information und Genehmigung des Denkmalschutzes,aufwendige Blumenbeete errichtet.Auch als “Hassblumen”gegen die Aktivitäten von Freizeitkickern bezeichnet.
Wenn nicht an anderer Stelle die Gelder fehlen würden,wie z.B.wichtige Einrichtungen auf Friedhöfen zum Nutzen der Bürger,könnte man über diesen verschwenderischen Umgang mit den Ressourcen vielleicht noch grosszügig hinwegsehen,bis auf die Missachtung von denkmalschützerischen Geboten.
Aus gegebenem Anlass fordere ich daher diese Aktionen einzustellen und die Gelder dort einzusetzen,wo sie dringend gebraucht werden.

M.O. Enderes

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 28. August 2008 um 21:03 und abgelegt unter Kommunalpolitik. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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